Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Wegen des Coronavirus bleiben unsere Geschäfts- und Servicestellen und die Beratertage für den Kundenverkehr bis auf Weiteres geschlossen um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Nur so können unsere Mitarbeiter/innen die Ihnen zustehenden Leistungen im Hintergrund zur Verfügung stellen.

Diese Maßnahme ist leider zwingend erforderlich - wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Die Erreichbarkeit -  per Telefon, auf dem Postweg, über die Briefkästen, per E-Mail, per Fax und im Internet über unsere Website - ist sichergestellt.

Für ausgegwählte Anliegen ist wieder eine persönliche Beratung möglich. Dafür ist eine telefonische Terminvereinbarung unbedingt erforderlich, bitte setzen Sie sich mir Ihrer Geschäftsstelle in Verbindung.


Das können Sie tun

Diese Maßnahmen werden generell für jeden empfohlen, um sich beispielsweise auch vor einer Grippe zu schützen. Die wichtigsten Punkte sind:

• Waschen Sie sich möglichst oft die Hände mit Wasser und Seife.

• Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die husten, niesen oder Fieber haben.

• Verzehren Sie möglichst keine rohen oder ungekochten tierischen Produkte.

Patienten mit konkretem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion sollten keine Arztpraxis oder Notaufnahme am Krankenhaus ohne telefonische Voranmeldung aufsuchen. Denn es besteht das Risiko, auf dem Weg dorthin oder in der Praxis selbst, das Virus zu verbreiten. Das empfohlene Vorgehen: Treten erste Krankheitssymptome (Fieber, Husten) auf, sollte zunächst unter der Telefonnummer 116117 Kontakt mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst aufgenommen werden.


Wichtige Fragen und Antworten

Ich bin am Coronavirus erkrankt. Bekomme ich während dieser Zeit Krankengeld?

Bei einer bestätigten Infektion wird der Arzt Ihnen eine Arbeitsunfähigkeit (AU) bescheinigen. Während der AU haben Sie gegebenenfalls Anspruch auf die gesetzliche Entgeltfortzahlung, beziehungsweise auf Krankengeld.

Ich bin noch nicht am Coronavirus erkrankt, aber wegen des Virus darf ich meine Wohnung nicht mehr verlassen. Wie steht es um meinen Verdienstausfall?

Unabhängig davon, ob die Quarantäne in der eigenen Wohnung oder an einem anderen Ort angeordnet wird, greift das Infektionsschutzgesetz. Hiernach wird der Verdienstausfall von der zuständigen Behörde, beispielsweise dem Gesundheitsamt, des jeweiligen Bundeslandes geleistet (§ 56 Infektionsschutzgesetzt). Für die Dauer der Entgeltfortzahlung bemisst sich die Entschädigungshöhe nach dem ausgefallenen Entgelt. Der Arbeitgeber muss die Entschädigung auszahlen und erhält sie auf Antrag von der zuständigen Behörde zurück. Ab der 7. Woche erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde ausgezahlt.

Als Vorsichtsmaßnahme hat die Kita/Schule meines Kindes geschlossen. Wer zahlt meinen Verdienst weiter, wenn ich zur Betreuung meines Kindes zuhause bleiben muss?

Bleiben Kitas oder Schulen als Vorsichtsmaßnahme gegen das Coronavirus geschlossen, können Arbeitnehmer notfalls zur Kinderbetreuung zuhause bleiben. Ob sie in dieser Zeit aber auch weiter ihr Gehalt bekommen, hängt davon ab, ob keine andere Betreuung möglich war. Bitte sprechen Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Arbeitgeber ab. Eine Zahlung von Kinder-Krankengeld kann nicht erfolgen, da keine Erkrankung des Kindes vorliegt.

Ich befürchte, dass ich mich / mein Kind sich mit dem Coronavirus infiziert habe / hat. Was soll ich tun?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt Menschen, die bei sich einen Infekt durch das Coronavirus vermuten, folgendes:

  • Menschen, die - unabhängig von einer Reise - einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Auf der Website des RKI können Sie das zuständige Gesundheitsamt ermitteln.
  • Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten - unabhängig von Symptomen - unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten Symptomen, die die Atemwege betreffen, sollten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen. Hier können Sie das zuständige Gesundheitsamt ermitteln.
  • Für Reisende aus Regionen, in denen bestätigte Corona-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise - einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte mit anderen Menschen vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Husten- und Niesetikette und eine gute Händehygiene beachten. Für alle Flugreisenden aus China gilt seit dem 15.02.2020 ein besonderes Verfahren. Sie werden unter anderem befragt, ob sie Kontakt mit Coronavirus-Infizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Menschen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden. (Stand: 26.02.2020)
Übernimmt die BKK ZF & Partner die Kosten für den Corona-Test?

Der Arzt kann den Test zu unseren Lasten durchführen, wenn der Patient zur Risikogruppe nach der Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) gehört. Die Risikodefinition wird vom RKI an die sich verändernde Lage angepasst. Die Entscheidung, ob der Test für die Abklärung des Verdachts auf eine Infektion durchgeführt wird, trifft der behandelnde Arzt. Dieser kann den Test dann über die Versichertenkarte abrechnen.


Weitere Informationen zum Coronavirus erhalten Sie unter
Robert-Koch-Institut
Auswärtiges Amt 
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung/corona-faq-videos
Mehrsprachige Infomationen zum Coronavirus
Current information on the coronavirus
kostenfreie Hotline der unabhänigen Patientenberatung Deuschlands (UPD): 0800 33046153