Seit Ende Dezember breitet sich eine neuartige Lungenkrankheit in China aus, verursacht durch das sogenannte Coronavirus

Die meisten Erkrankten gibt es in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei. Hier wurden zwischenzeitlich die elf Millionen Einwohner unter Quarantäne gestellt. Mindestens elf weitere Städte in Hubei haben ebenfalls ihre Verbindungen zur Außenwelt stark eingeschränkt - betroffen sind insgesamt 37 Millionen Menschen. Das chinesische Coronavirus stammt aus der gleichnamigen Virenfamilie, die harmlose Erkrankungen hervorrufen kann wie etwa Erkältungen, aber auch gefährliche Atemwegsinfektionen wie Sars und Mers. Das aktuelle Virus löst Symptome aus, die einer starken Erkältung ähneln wie etwa Husten, Fieber und Schüttelfrost bis hin zu einer Lungenentzündung, medizinisch Pneumonie genannt.

Reisen möglichst vermeiden

Die chinesischen Behörden haben Reisebeschränkungen in die Stadt Wuhan und andere Städte der Provinz Hubei erlassen. Eine Ausreise mit Zug, Flug, Bus oder Fähre ist derzeit nicht möglich. Das Auswärtige Amt hat empfohlen, nicht notwendige Reisen nach Wuhan zu verschieben. Wer dennoch vorhat, nach Asien zu reisen, sollte die Hygienemaßnahmen beachten, die die WHO empfiehlt. Die wichtigsten Punkte sind:

• Waschen Sie sich möglichst oft die Hände mit Wasser und Seife.

• Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die husten, niesen oder Fieber haben.

• Wenn Sie selbst Fieber, Husten und Atembeschwerden haben, suchen Sie frühzeitig einen Arzt auf.

• Verzehren Sie möglichst keine rohen oder ungekochten tierischen Produkte.

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus erhalten Sie unter
Robert-Koch-Institut
Auswertiges Amt 
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung/corona-faq-videos